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Pflegeheim oder zu Hause: Vergleichsrechner

Ein Heimplatz kostet oft über 3.000 Euro im Monat selbst. Zu Hause kann es günstiger sein, muss aber gut organisiert werden. Der Rechner stellt beides gegenüber und zeigt die monatliche Lücke.

Rechner: Pflegeheim gegen Pflege zu Hause

Stellen Sie die monatlichen Kosten gegenüber. Für die häusliche Variante zählt nur, was Sie selbst zahlen, zum Beispiel ein Pflegedienst, Betreuungskraft und Fahrtkosten. Das Pflegegeld und der Entlastungsbetrag werden abgezogen.

Heim: Sie zahlen pro Monat0 €
Zuhause: Sie zahlen pro Monat0 €
Differenz zugunsten–

Beim Heim kommen zum Eigenanteil die Zuschläge nach § 43c SGB XI (im ersten Jahr 15 Prozent der Pflegekosten, danach steigend). Zu Hause rechnet der Rechner Pflegegeld und Entlastungsbetrag gegen die Kosten. Für die häusliche Variante lässt sich bei Bedarf Hilfe zur Pflege beim Sozialamt beantragen.

Was der Heimplatz kostet

Der Eigenanteil im Heim besteht aus mehreren Teilen: dem Anteil für die Pflege selbst, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung und den Investitionskosten des Heims, dazu oft Ausbildungsumlage und Einrichtungspauschale. Die Pflegekasse übernimmt davon nur den Zuschlag nach § 43c SGB XI für den Pflegeanteil, und auch nur einen Teil.

Reicht Rente und Vermögen nicht, zahlt das Sozialamt Hilfe zur Pflege. Vorher wird geprüft, ob der unterhaltspflichtige Ehepartner oder Kinder einstehen können. Der Ratgeber Hilfe zur Pflege erklärt die Prüfung. Die Einzelheiten zu den Heimkosten stehen unter Pflegeheim-Kosten.

Was Pflege zu Hause kostet

Zu Hause gibt es kein festes Preisschild. Die Kosten hängen davon ab, wie oft ein Pflegedienst kommt, ob eine Betreuungskraft beschäftigt wird und wie viel Angehörige selbst übernehmen. Dagegen rechnet der Rechner das Pflegegeld und den Entlastungsbetrag. Der Leistungsrechner zeigt alle Beträge.

Gerade in den ersten Wochen schwankt der Bedarf stark. Prüfen Sie ihn mit dem Pflegetagebuch und dem Pflegegrad-Rechner, bevor Sie eine Entscheidung festlegen.

Beide Wege lassen sich mischen

Manche Familien kombinieren: zeitweise Heimplatz nach einem Krankenhausaufenthalt, danach Pflege zu Hause. Verhinderungs- und Kurzzeitpflege decken die Übergänge ab. Der Rechner dafür zeigt, wie viel Jahresbetrag zur Verfügung steht.

Häufige Fragen

Was kostet ein Heimplatz wirklich?

Neben dem Eigenanteil für die Pflege kommen Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten dazu. In der Summe sind das laut VDEK im Bundesdurchschnitt über 3.000 Euro im Monat selbst, in teuren Regionen mehr.

Welche Zuschüsse gibt es im Heim?

Die Pflegekasse zahlt einen Zuschlag zum Eigenanteil nach § 43c SGB XI, der mit der Aufenthaltsdauer steigt. Reicht das Einkommen nicht, springt das Sozialamt mit Hilfe zur Pflege ein.

Ist Pflege zu Hause immer günstiger?

Nein. Eine 24-Stunden-Betreuung kostet je nach Modell 1.800 bis 3.000 Euro im Monat, plus Kosten für Pflegedienst und Haushalt. Dafür bleibt die Person in ihrer Umgebung.

Was ist mit dem Wohnumfeldzuschuss?

Für Umbauten, die die Pflege zu Hause ermöglichen, zahlt die Kasse bis zu 4.180 Euro je Maßnahme, bei mehreren Personen in einer Wohnung mehr. Der Zuschuss senkt die Anfangskosten.

Quellen

  1. § 43 SGB XI, Inhalt der stationären Pflege
  2. § 43c SGB XI, Zuschlag zum Eigenanteil
  3. § 36 SGB XI, Pflegegeld