Redaktionelle Grundsätze
Pflege ist ein Thema, bei dem falsche Angaben Geld kosten können. Ein verpasster Widerspruch oder ein Antrag, der einen Monat zu spät gestellt wird, lässt sich nicht nachholen. Deshalb gelten für jeden Text auf dieser Seite dieselben Regeln.
Quellen
Grundlage sind Gesetzestexte (vor allem das Elfte Buch Sozialgesetzbuch, das Zwölfte Buch für die Sozialhilfe, das Pflegezeitgesetz und das Bürgerliche Gesetzbuch) in der Fassung auf gesetze-im-internet.de. Dazu kommen Veröffentlichungen des Bundesgesundheitsministeriums, des Familienministeriums, des Medizinischen Dienstes, der Deutschen Rentenversicherung, des Verbands der Ersatzkassen und der Verbraucherzentralen. Unter jedem Ratgeber stehen die Quellen, auf die er sich stützt.
Zahlen ohne nachprüfbare Quelle veröffentlichen wir nicht. Wo Preise stark schwanken, etwa bei Pflegeheimen oder Betreuungsagenturen, nennen wir Durchschnittswerte mit Quelle und Stand oder sagen offen, dass es keine verlässlichen Zahlen gibt.
Aktualität
Die Beträge der Pflegeversicherung sind an einer zentralen Stelle hinterlegt und werden in alle Texte eingesetzt. Ändert der Gesetzgeber einen Betrag, ist er nach der Aktualisierung auf der ganzen Seite korrekt. Der aktuelle Stand der Beträge ist der 1. Januar 2026. Unter jedem Ratgeber steht das Datum der letzten Prüfung.
Geplante Änderungen, etwa die Pflegereform 2027, kennzeichnen wir als Entwurf, bis sie im Bundesgesetzblatt stehen. Wir schreiben dazu, was bis dahin gilt.
Beispiele
Die Fallbeispiele in den Ratgebern sind erfunden, aber an typische Situationen angelehnt. Namen und Orte sind frei gewählt. Sie sollen zeigen, wie eine Regel im Alltag aussieht.
Unabhängigkeit
Keine Pflegekasse, kein Pflegedienst und keine Agentur hat Einfluss auf unsere Texte. Werbung ist als Anzeige gekennzeichnet und vom Inhalt getrennt. Einzelheiten unter Werbung und Transparenz.
Grenzen
Die Ratgeber erklären die Rechtslage allgemein. Sie ersetzen keine Pflegeberatung nach § 7a SGB XI, keine ärztliche Beratung und keine Rechtsberatung. Bei Fristen, Widersprüchen und Klagen empfehlen wir die kostenlose Pflegeberatung oder einen Pflegestützpunkt, bei rechtlichen Streitfällen auch Sozialverbände wie VdK oder SoVD.
Fehler und Korrekturen
Wenn Sie einen Fehler finden, schreiben Sie an oberhauser.matteo@outlook.com. Wir prüfen jeden Hinweis und korrigieren den Text. Bei inhaltlichen Korrekturen aktualisieren wir das Prüfdatum unter dem Ratgeber.